Das Gebäude sieht gut aus, hat bis auf die eine Wand, die vom Erdbeben gelitten hat, keine großen Mängel. Das Weiß der Wände ist inzwischen einem Grau gewichen und wir entscheiden, dass wir auch dieses Gebäude einer Verschönerungskur unterziehen werden. Die Wände werden also demnächst weiß gestrichen werden. Darüber freuen sich die Lehrer sehr.
Die Toiletten sind auch in Ordnung, es gibt nur eine Stelle, wo der Fußboden etwas eingebrochen ist. Das haben sie repariert, ist aber noch nicht ganz in Ordnung. Sie werden sich darum kümmern.
PAUL mit der Wasserinstallation tut gute Dienste, es wird viel und gern getrunken! Ich nehme eine Wasserprobe mit.
In einem Klassenzimmer treffen wir viele Kartons mit haltbarer Milch an. Alles 100 ml Verpackungen. Das ist eine Spende, die von einer Firma aus Schweden initiiert wurde. Die Kinder bekommen 3x in der Woche eine Portion, diese ist 300 Kyat wert. Seit letztem Dezember gibt es diese Milch und die Kinder scheinen sie, nach anfänglichem Zögern, auch zu mögen, wie mir die Lehrer versichern. Anscheinend bekommen mehr als 250 Schulen in Myanmar diese Milch von dieser Firma! Auf meine Nachfrage, was denn dann mit den vielen leeren Verpackungen geschieht, wird mir erzählt, dass die Firma diese mit zurück nimmt, wenn sie die vollen bringt! Das nenne ich nachhaltig!
Schüler 252, KG- Grade 8, Lehrer 11, PAUL, Elektrizität. ub