Donnerstag, 4. Mai 2017

Schulbesuch 2. November 2016

Nach einer abenteuerlichen Fahrt, in der wir über ausgefahrene und teilweise sehr sandige Wege gefahren sind, kommen wir wohlbehalten bei der Schule an. Das Gebäude sieht auf den ersten Blick gut aus. Die Lehrerin zeigt uns in 2 Klassenzimmern ein paar Risse, die vom Erdbeben her kommen. Ich kann schwierig einschätzen, wie gefährlich sie sind und überlasse ein Urteil Dieter, dem Fachmann, der im Februar nach Myanmar kommt.
Die Toiletten sind sauber, die Jungs machen gerade ihre Seite sauber. Es sieht alles sauber und ordentlich aus.
Die Lehrer haben vom Preis, den sie bei unserem Schulwettbewerb gewonnen haben, einen 500 Liter Wassercontainer gekauft, so dass sie jetzt das Trinkwasser dort auffangen und schneller und gleichzeitig mehr Wasser zapfen können. Eine sehr gute Idee, über die ich mich sehr freue. PAUL filtert hier also gut. Täglich werden ca. 250 Liter Wasser getrunken, und das bei 275 Kindern, das entspricht fast unserem Durchschnitt. Es kommen manchmal kranke Dorfleute um das Wasser zu holen. Wir installieren heute das Warnsystem an den PAUL. Die Lehrer ergreifen auch gleich die Möglichkeit, den PAUL gründlich sauber zu machen. Schade, dass die Dorfleute noch nicht das Trinkwasser holen möchten. Die Lehrer kommen alle aus dem Dorf und könnten da doch Werbung machen! Und sie erzählen mir auch, das es keine Durchfallerkrankungen mehr bei den Kindern gibt! Wenn das kein Grund für das PAUL Wasser ist!? Der Brunnen funktioniert noch immer und liefert Wasser.
Unser Laptop funktioniert auch noch. Es gibt einen neuen Drucker, zur Hälfte von den Lehrern bezahlt, andere Hälfte vom Dorf. Die Elektrizitätsrechnung ist hier 5000 Kyat (also ca. 3,50 €), diese wird aus dem Schulbudget bezahlt.
Schüler 273, Lehrer 11, 3 Gebäude, 14 Klassenzimmer, 6 Toiletten, Handwaschstation, PAUL filtert ca. 250 Liter/Tag, Elektrizität